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Brexit - Ende der Übergangsphase

Am 24. Dezember 2020 haben sich die EU und Großbritannien auf ein Handelsabkommen geeinigt. Trotzdem ändern sich wegen des Austritts von Großbritannien aus der EU die gesetzlichen Regelungen für den Handel mit Bio-Produkten zwischen den beiden Wirtschaftsräumen ab dem Jahresbeginn 2021.

Neues nationales Öko-Gesetz in Großbritannien

  • Ab dem 1. Januar 2021 gilt in Großbritannien (England, Schottland und Wales) ein nationales Öko-Gesetz. Wenn Bio-Produkte in Großbritannien als solche gekennzeichnet werden, müssen sie nach den nationalen Vorgaben erzeugt, verarbeitet und etikettiert werden. Das nationale Bio-Gesetz wird der EU-Verordnung Ökologischer Landbau ähnlich sein.

EU-Importe von Bio-Produkten aus Großbritannien

  • Die sechs Öko-Kontrollstellen aus Großbritannien wurden durch die EU-Kommission bis zum 31. Dezember 2021 als gleichwertig anerkannt.
  • Der Import von Bio-Produkten aus Großbritannien ist ab dem 1. Januar 2021 als Drittlandsimport unter Nutzung des EU-Systems TRACES möglich.
  • Unternehmen aus Großbritannien, die Bioprodukte in die EU exportieren wollen, müssen sich für den Export im EU Trade Control and Expert System New Technology (TRACES NT) als Exporteur registrieren und durch ihre Öko-Kontrollstelle aus Großbritannien validieren lassen.
  • Das EU-Bio-Logo kann weiterhin fakultativ verwendet werden. Die Code-Nummer muß auf die neue Codenummer der Öko-Kontrollstellen aus Großbritannien umgestellt werden.
  • EU-Einfuhrunternehmen müssen sich bei der GfRS als Importeur anmelden.

Exporte von Bio-Produkten aus der EU nach Großbritannien